1. Gel­tungs­be­reich
Für unse­re Bera­tungs­leis­tun­gen an Unter­neh­men, juris­ti­sche Per­so­nen des öffent­li­chen Rech­tes und öffent­li­che Son­der­ver­mö­gen gel­ten die im Anschluss for­mu­lier­ten Geschäfts­be­din­gun­gen. Ande­re Bestim­mun­gen gel­ten nicht. Ände­run­gen und abwei­chen­de Ver­ein­ba­run­gen bedür­fen zu ihrer Wirk­sam­keit der Schrift­form..

2. Leis­tungs­er­brin­gung
Auch wenn wir unse­re Pro­jek­te erfolgs­ori­en­tiert durch­füh­ren, ist auf­grund der erfor­der­li­chen Mit­wir­kung des Kun­den Gegen­stand des Auf­trags immer die ver­ein­bar­te Leis­tung, nicht ein Erfolg. Im Rah­men der ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen bestim­men und ver­ant­wor­ten wir die Art der Aus­füh­rung des Pro­jek­tes. Wir sichern den vol­len Ein­satz unse­rer Bera­ter zu. Die Ergeb­nis­se unse­rer Tätig­keit und unse­re Emp­feh­lung wer­den nach bes­tem Wis­sen, jedoch ohne Gewähr, gege­ben und sol­len die Grund­la­ge für eigen­ver­ant­wort­li­che unter­neh­me­ri­sche Ent­schei­dun­gen des Kun­den bil­den.

Der Kun­de ver­pflich­tet sich zu fol­gen­den Leis­tun­gen:

Ernen­nung eines Pro­jekt­lei­ters bzw. Ansprech­part­ners, der für alle erfor­der­li­chen Akti­vi­tä­ten im Zusam­men­hang mit der Bera­tungs­leis­tung auto­ri­siert ist
Bereit­stel­lung aller erfor­der­li­chen Infor­ma­tio­nen
Bereit­stel­lung von Mit­ar­bei­tern, Räum­lich­kei­ten, DV- und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ein­rich­tun­gen
Tritt der Kun­de ohne berech­tig­ten Grund von den ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen zurück oder nimmt die­se nicht an, sind wir berech­tigt, das ver­ein­bar­te Hono­rar in vol­ler Höhe in Rech­nung zu stel­len. Auf­wen­dun­gen, die wir durch die Nicht­er­brin­gung ein­spa­ren oder ander­wei­tig ein­set­zen kön­nen, wer­den nicht berech­net.

Ver­ein­bar­te Bera­tungs­ter­mi­ne kön­nen bis 21 Arbeits­ta­ge vor Rea­li­sie­rung ver­scho­ben bzw. stor­niert wer­den. Bei kuz­fris­ti­ge­ren Absa­gen und Ver­schie­bun­gen ist der Kun­de zu einer pau­scha­lier­ten Ent­schä­di­gung ver­pflich­tet. Die Scha­dens­pau­scha­le beträgt bei Absa­gen 21 bis 14 Arbeits­ta­ge vor dem Ter­min 25%, bei Absa­gen von 14 bis 9 Arbeits­ta­gen vor dem Ter­min 30%, bei Absa­gen 9 bis 5 Arbeits­ta­gen 40% und bei Absa­gen weni­ger fünf Arbeits­ta­gen vor dem Ter­min 50%. Bei Ver­schie­bun­gen um gan­ze Tage und mehr gilt ent­spre­chen­des mit einem Abschlag von zehn Pro­zent­punk­ten, bei Ver­schie­bun­gen um min­des­tens hal­be Tage von 15 Pro­zent­punk­ten. Der Kun­de ist jeweils berech­tigt nach­zu­wei­sen, dass kein Scha­den oder ein nied­ri­ge­rer Scha­den ein­ge­tre­ten ist.

Wir über­neh­men uns über­tra­ge­ne Auf­ga­ben nach vor­he­ri­ger Unter­su­chung der Aus­gangs­si­tua­ti­on. Liegt auf­grund unvoll­stän­di­ger oder unzu­tref­fen­der Infor­ma­tio­nen oder Mit­ar­beit durch den Kun­den der Arbeits­um­fang erheb­lich über unse­ren Schät­zun­gen, sind wir zu einer am tat­säch­li­chen Arbeits­auf­wand ori­en­tier­ten ange­mes­se­nen Erhö­hung auch fest ver­ein­bar­ter Hono­ra­re berech­tigt, die geson­dert zu ver­ein­ba­ren ist. Als erheb­lich gilt eine Abwei­chung des tat­säch­li­chen Auf­wands von der Schät­zung um mehr als 10 %.

3. Hono­ra­re
Die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung ver­steht sich zuzüg­lich Mehr­wert­steu­er nach den jewei­li­gen gesetz­li­chen Bestim­mun­gen. Zu den genann­ten Hono­ra­ren kom­men pro­jekt­spe­zi­fisch immer Rei­se­kos­ten, Spe­sen und sons­ti­ge Neben­kos­ten hin­zu.

4. Zah­lungs­be­din­gun­gen
Sofern nichts ande­res schrift­lich ver­ein­bart ist, wer­den wir unse­re Leis­tun­gen wie folgt abrech­nen:

Bera­tung und Ver­an­stal­tun­gen am Tag der Leis­tung
Schu­lun­gen bei Anmel­dung
Wir stel­len zum jewei­li­gen Zeit­punkt unse­re Rech­nung, zahl­bar inner­halb von 14 Tagen ohne Abzü­ge.

Für den Fall der Nicht­zah­lung auf eine nach Ein­tritt der Fäl­lig­keit erfolg­te Mah­nung behal­ten wir uns die Berech­nung von Ver­zugs­zin­sen in gesetz­li­cher Höhe vor.

Befin­det sich der Kun­de mit sei­ner Zah­lung mehr als einen Monat in Ver­zug, sind wir berech­tigt, das Pro­jekt nach vor­he­ri­ger Mah­nung abzu­bre­chen. Dies gilt auch bei Zah­lungs­un­fä­hig­keit (Insol­venz, etc.).

5. Scha­dens­er­satz
Mit Aus­nah­me von Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit sind Scha­dens­an­sprü­che des Kun­den aus­ge­schlos­sen. Ver­trag­li­che Haf­tungs­an­sprü­che ver­jäh­ren nach 12 Mona­ten.

6. Geheim­hal­tung
Alle Unter­la­gen, die wir im Rah­men der vor­ge­nann­ten Zusam­men­ar­beit an den Kun­den wei­ter­ge­ben, die­nen aus­schließ­lich der Pro­jekt­ziel­er­rei­chung und kön­nen in die­sem Rah­men haus­in­tern ein­schließ­lich der jewei­li­gen Auf­sichts­gre­mi­en genutzt und ver­viel­fäl­tigt wer­den. Eine Wei­ter­ga­be an Drit­te ist nur mit schrift­li­chem Ein­ver­ständ­nis der GmbH mög­lich.

Die GmbH wird alle Per­so­nen, die von ihr mit der Durch­füh­rung des Auf­trags betraut wer­den, zur ver­trau­li­chen Behand­lung aller Unter­la­gen und Infor­ma­tio­nen – auch nach der Been­di­gung des Dienst­ver­hält­nis­ses – ver­pflich­ten.

7. Abwer­be­ver­bot
Die GmbH und der Kun­de ver­pflich­ten sich, wäh­rend des Pro­jekts und 18 Mona­te danach kei­ne am Pro­jekt mit­ar­bei­ten­den Mit­ar­bei­ter abzu­wer­ben.

8. Schluss­be­stim­mun­gen
Soll­ten ein­zel­ne Bedin­gun­gen ungül­tig sein, so wird die recht­li­che Gül­tig­keit des Ver­trags­ver­hält­nis­ses nicht berührt. Die unwirk­sa­me Bestim­mung wird in die­sem Fall von bei­den Sei­ten durch eine so weit wie mög­lich nahe­kom­men­de Rege­lung ersetzt.

9. Gerichts­stand­ort
Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und Gerichts­stand ist Olden­burg.