3 1/4 Dinge, die Sie unbedingt vermeiden sollten, wenn Sie 2018 erfolgreich sein wollen…

Ingo Körner als Prozessberater autorisiert
25. Dezember 2017
Trainingstermine der kommenden Wochen
10. Januar 2018

1. Tech­nik wich­ti­ger fin­den als Menschen

Schon Eber­hard von Kühn­heim befand, 80% aller The­men in Fir­men sei­en Men­schen­the­men. Wer nur die neu­es­ten Apps und tech­ni­schen Spiel­zeu­ge jagt und dabei sei­ne Kun­den, Kol­le­gen und Mit­ar­bei­ter aus den Augen ver­liert, ver­gisst, dass alle Tech­nik – egal wie fas­zi­nie­rend – am Ende nur ein Werk­zeug ist, uns Men­schen zu dienen.

2. Das tun, was alle tun

Bench­marks waren in den 90ern total hip. Wenn Sie sich immer noch als Copy­shop der Metho­den „erfolg­rei­cher“ Unter­neh­men ver­ste­hen, in der Hoff­nung, irgend­wann brin­ge eine davon den Durch­bruch, sind Sie und Ihr Geschäft zum Schei­tern verurteilt.

Wenn das Ori­gi­nal wirk­lich wegen sei­ner Metho­den so gut ist, wird es Sie aus­ste­chen, weil es damit authen­tisch ist. Wäh­rend Sie mit den­sel­ben Metho­den Ihre Authen­ti­zi­tät ver­lie­ren. Über­zeu­gen Sie die Men­schen lie­ber mit dem, was Sie ein­zig­ar­tig macht.

3. Ihre Wei­ter­ent­wick­lung verschieben

Wenn Sie die Ent­wick­lung Ihrer Fir­ma und Ihrer Mit­ar­bei­ter auf­schie­ben, weil die Geschäf­te seit ein paar Jah­ren wie geschmiert lau­fen oder weil Sie kei­ne Zeit oder kein Geld dafür haben: Dann sind Sie viel­leicht eben­so uner­schro­cken wie der Vio­li­nist Wal­lace Hart­ley auf der Titanic.

Aber der Schein trügt: Die Gro­ßen machen welt­weit Geschäf­te und inves­tie­ren ihre gigan­ti­schen Gewin­ne vor Ihrer Haus­tür. Und die Klei­nen sind so unfass­bar schnell und zau­bern unglaub­li­che Lösun­gen aus dem Hut. Da kann es pas­sie­ren, dass wir uns am Ende zwi­schen Eis­berg und Schiffs­rumpf wiederfinden.

3 ¼. x-Dinge-Listen ernst nehmen

Die Welt ist vol­ler x-Dinge-Listen wie die­ser: Gesün­der leben, bes­ser aus­se­hen, Kar­rie­re machen, die Traum­frau fin­den oder gar ein neu­es Leben auf einem neu­en Pla­ne­ten. Und je Guru der Autor, des­to besser.

Trau­en Sie ihnen nicht. Sie sug­ge­rie­ren zwei Din­ge, die so nicht rich­tig sind: Sie sei­en nicht gut und anders sein wäre ganz ein­fach. Ganz im Gegen­teil: Sie sind gut, so wie Sie sind, und anders sein ist für Ihre Liebs­ten gar nicht nötig.

In die­sem Sin­ne wün­sche ich Ihnen alles Gute für 2018!

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